Digitalisierung 4.0 – nur mit Lösungen die Mitarbeiter wirklich unterstützen

Vom Einzelplatzkämpfer zum virtuellen Teamplayer! Oder: Wie man mit modernen Tools aus der Post-PC Ära die Wertschöpfung und Produktivität in jedem Unternehmen messbar erhöhen kann – muss!

Die Digitalisierung meistern und sich der Komplexität stellen, wird die Top Herausforderung für Unternehmen in 2017. Besonders der „Arbeitsplatz der Zukunft“ bzw. Arbeit 4.0 mit komplexen Verknüpfungen und Informationsinseln im Unternehmen, von Büro über Technik, Software und letztendlich die Organisationsform, benötigt praktische menschennahe Lösungskonzepte.

Team & Kollaboration statt Einzelplatz-Kämpfer

In vielen Bereichen gilt es Abschied vom reinen „ICH-Denken“ zu nehmen. In Hinblick auf die steigende Komplexität ist das Gruppenergebnis „WIR“, welches zum Beispiel durch virtuelle temporäre Teams erzielt wird, höher, als das des Einzelnen. Im Vordergrund steht die Vernetzung des Einzelnen mit dem Ziel, sich mit Teams auszutauschen, Lösungen zu erarbeiten und letztendlich die Wertschöpfung zu erhöhen. Somit wird die Fähigkeit Informationen zu finden, eine der Kompetenzen in der neuen Arbeitswelt.

Unerlässlich sind dafür neue maßgeschneiderte Tools und Softwarelösungen, die es dem Wissensarbeiter ermöglichen, die nötigen Informationen schnell zu finden, zu bearbeiten, Entscheidungen treffen zu können und sich somit aktiver in das Unternehmen einzubringen.

3d business zahnrder technologieIn diesem Zusammenhang werden auch neue virtuelle „Kollegen“ (KI – Künstliche Intelligenz) zukünftig die Teams unterstützen. Diese sind zum Beispiel für monotone, wiederholbare und somit fehleranfällige Aufgaben, Abläufe und Prozesse optimiert. Dadurch kann sich das eigentliche Team auf das Wesentliche konzentrieren – nicht linear, kreativ und stark ergebnisorientiert zu arbeiten.

Kollaboration stellt somit einen der Stützpfeiler in der zukünftigen Arbeitswelt da, welche sich immer mehr vom fest definierten Ort löst, frei nach dem Motto „alles – jederzeit – überall !“

Cloud Dienste lösen Tools aus der PC-Ära ab

Klassische IT-Lösungen, die um die Jahrtausendwende entwickelt wurden, sind für viele Mitarbeiter, die sich bereits im privaten Bereich an die Usability moderner Geräte und Anwendungen gewöhnt haben, keine Hilfe. In Zeiten von Social Media, Big Data, Smart Phone, Tablet und flexiblen Arbeitsplätzen reichen die Arbeitsmittel aus der PC-Ära nicht mehr aus, um die tägliche Arbeit effizient zu bewältigen.

Um dieses Ziel zu erreichen gehören alle Kanäle für Kommunikation und Zusammenarbeit unter einen Hut (Standardisierung). Viele Unternehmen haben durch zahlreiche Migrationen und Übernahmen häufig sehr defragmentierte und dezentrale System- und Prozesslandschaft. Das zukünftige Ziel muss es sein einheitliche IT-Systeme, basierend auf harmonisierten Prozessen, bereitzustellen.

Cloudbasierte Dienste sind vor diesem Hintergrund die Lösung, da sie unabhängig von der Branche und Größe nützliche Werkzeuge bereitstellen. Diese sollen nicht E-Mail, Excel und Co ersetzen, sondern um völlig neue Möglichkeiten erweitern. Durch diese können zum Beispiel getrennt durchgeführte Tätigkeiten zusammengeführt, oder auch Inhalte mittels intelligenter computerbasierender „persönlicher“ Assistenten (KI) aufbereitet und somit ergänzt werden. Wenn es hierbei um die Auswahl des richtigen Cloudanbieters geht, bilden die spezifischen Anforderungen und allgemeine Rahmenbedingungen den Ausgangspunkt. Dabei dient die harmonisierte Prozess-/ IT-Landschaft als Grundlage bei der Erarbeitung einer tragfähigen, realistischen Zukunftsstrategie. Basierend auf dieser Strategie und den damit verbundenen strukturierten Kriterien erfolgt die Auswahl des Anbieters.

Fazit

„Arbeit 4.0“, „Modern Workplace“ oder der „Arbeitsplatz der Zukunft“ und die damit verbundenen Lösungen fallen nicht vom Himmel und können nicht per Top-Down Anweisung umgesetzt werden. Letztendlich müssen in diesem Zusammenhang die Prozesse geändert, Tools überdacht und IT-Landschaften harmonisiert werden. Letztendlich steht der Mitarbeiter zukünftig viel mehr im Fokus aller Bestrebungen. Ihn abzuholen und mitzunehmen muss bereits ab der Planungsphase priorisiert und darüber hinaus stetig überprüft werden.

Hierbei lautet die wichtigste Regel für eine erfolgreiche Umsetzung:

Prozesse, Tools und Lösungsanbieter müssen ineinandergreifen, Informationsinseln wie auch inkompatiblen Lösungen muss der Kampf erklärt werden – mit praktischen, nachhaltigen Lösungen, die einen tatsächlichen Nutzen für die Mitarbeiter bieten.

Für mehr Informationen und Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Thino Ullmann

 

Betrieben von WordPress | Theme: Baskerville 2 von Anders Noren.

Nach oben ↑