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Home-Office Tipps, um daheim nicht durchzudrehen

Als ich vor vielen Jahren ins Home-Office gezogen bin, konnte ich es kaum erwarten. Endlich die Freiheit, mir meine Arbeit komplett selbst einzuteilen! Die Realität war… anders. Damit du nicht dieselben Fehler machst wie ich, habe ich dir meine besten Home-Office Tipps aufgeschrieben.

Wegen Corona muss es schnell gehen – aber bei allen

Ich weiß, das ist nicht der erste Artikel, den du zum Thema Home-Office-Organisation liest. VPN, Zeiterfassung, Rufumleitung – dir schwirrt vermutlich schon der Kopf von der ganzen Technik, die du einrichten sollst. Und auch das Drumherum fällt schwer: Eventuell Kinder betreuen, den Haushalt schmeißen, die Faulheit besiegen und gleichzeitig noch deine übliche Arbeitsleistung erbringen.

Darum nimm dir erst einmal eine halbe Minute, um herunterzukommen. Ich meine es ernst. Jetzt.

Denn so schlimm ist die Situation im Home-Office gar nicht. Schließlich geht es allen so wie dir #ZuhauseBleiben. Und darum versteht jeder, wenn du überfordert bist, sogar deine Vorgesetzten. Die meisten Unternehmen schrauben ihre Erwartungen an die Angestellten deshalb für ein paar Tage oder Wochen herunter, damit sie sich an die Situation gewöhnen können. Nimm dir deshalb die Zeit, um die kommenden Wochen an deinem Home-Office-Arbeitsplatz zu organisieren und gedanklich einzurichten. Mit der richtigen Planung bist du im Nu wieder so produktiv wie davor – ganz ohne zusätzlichen Stress.

Hier sind meine 5 Home-Office Tipps

#1 Du bist, was du isst – nur mit Kleidung

Die richtige Einstellung für das Home-Office beginnt schon bei der Kleiderwahl. Denn wenn du dich morgens in die ausgebeulte Jogginghose wirfst – oder gar nicht erst umziehst – denkt dein Körper, es sei Sonntag. Er schaltet in den Netflix-Modus und nicht in die Geschäftsmentalität. Darum: Überliste dein Bauchgefühl und zieh dich genauso an, wie du es auch sonst machen würdest, wenn du zur Arbeit gehst. Das gilt auch für den Rest der Morgenroutine: Kaffee, duschen, anziehen. Alles wie gewohnt.

Darüber hinaus signalisiert das Outfit der Familie, dass jetzt Arbeits- und nicht Freizeit angesagt ist. Wenn Papa Krawatte und Anzug trägt, ist selbst dem Nachwuchs klar, dass jetzt nicht die Zeit fürs Toben ist. Ein schlichtes Schild an der Tür kann auch so manche Störung vermeiden.

#2 Die Kaffeepause beibehalten

Sind wir mal ehrlich: Das Büro fehlt uns doch. Nicht wegen der schönen Einrichtung, sondern wegen der Kolleg*innen. Das hat sogar wissenschaftlich bestätigte Vorteile: So gelingt die Kommunikation in der Kaffeeküche mit weniger Missverständnissen als per Mail oder Telefon, und auch die Produktivität steigt bei einem guten Miteinander.

Deshalb starte ich den Tag auch im Home-Office immer mit einem „Hallo“ und verabschiede mich ebenso. Du musst nicht auf lieb gewonnene Routinen verzichten. Triff dich zum virtuellen Pausenschwätzchen am Telefon – oder noch besser, per Videoanruf auf Skype for Business, Microsoft Teams oder Facetime – und vermeide den Home-Office-Blues.

#3 Eigenen Arbeitsplatz im Home-Office einrichten

Das A und O für effizientes Arbeiten daheim stellt der eigene Arbeitsbereich dar. Für alle die Leser*innen, die ein eigenes Arbeitszimmer haben: Ihr seid optimal versorgt. Aber alle, die eben in Anbetracht der Situation kein eigenes Arbeitszimmer haben, tun gut daran, sich ein ruhiges Plätzchen zu suchen. Ein ordentlicher, lichtdurchfluteter und vor allem beständiger Ort ist entscheidend für die Konzentration. Wer keinen eigenen Schreibtisch hat, sollte beispielsweise den Küchentisch mit einem vernünftigen Stuhl wählen. Die Couch oder vielleicht sogar das Bett sind suboptimal, da sie mental mit der Auszeit verknüpft sind und nicht dazu beitragen, dass sich Seele und Geist konzentrieren können.

Klar ist: Jegliche Ablenkung sollte abgestellt werden. Für mich bedeutet das beispielsweise, dass mein privates Handy auf dem Wohnzimmertisch liegt, während ich arbeite – nicht in Griffweite.


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#4 Vermeide den Lagerkoller

Viele Angestellte, gerade Workaholics, arbeiten im Home-Office noch mehr als sonst. Doch Pausen müssen sein, auch um der Produktivität willen. Gerade, wer viel telefoniert, sollte Pausen gut planen.

Meine Mittagspause ist etwa immer geblockt. 12:00 – 12:30 Uhr.

Auch sonst genieße ich immer mal wieder einen Break von 15 Minuten. Einmal um den Block gehen, sich auf dem Balkon sonnen, Gassigehen. Gerade das Verlassen der Wohnung sorgt dafür, dass du dem sogenannten Lagerkoller vorbeugst. Auch mit Covid-19 ist es laut meines Wissensstandes nicht verboten, allein spazieren zu gehen. Also tu es!

#5 Hausarbeit ist nicht gleich Arbeit

Zuhause gibt es immer tausende Projekte, die ich in Angriff nehmen kann, vom Glühbirnen-Wechsel bis zum Aufräumen des Kleiderschranks. „Ich mach das gerade einmal eben“, geht dir vielleicht auch durch den Kopf.

Aber: Hausarbeit ist keine Pause und schon gar kein guter Ersatz für die echte Arbeit. Erlaubst du dir, die Grenzen so stark zu verwischen, verlierst du stattdessen Zeit und Aufgaben.

Mein Home-Office-Tipp: Wenn dir eine Aufgabe durch den Kopf geht, schreib sie dir auf und erledige es im Feierabend.

Fazit: Home-Office braucht Regeln

Meine Erfahrungen oder Tipps sollen für dich natürlich keine 10 Gebote sein. Trotzdem brauchst du Regeln, an denen du dich am neuen Arbeitsplatz daheim entlang hangeln kannst, um nicht durchzudrehen.

Der wichtigste erste Schritt aus meiner Sicht: Mach einfach so weiter, wie du im Büro auch arbeitest. Das schafft Normalität. Und denk dran – für jede Herausforderung gibt es eine Lösung. Per Videokonferenz kannst du am Freitag sogar wie gewohnt auf das Wochenende anstoßen.

Hast du weitere Home-Office-Tipps? Schreib sie in die Kommentare!


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